Rechtsschutz Versicherung Vergleich

Schließt man eine Rechtsschutzversicherung ab, dann zahlt diese alle Leistungen, die notwendig sind, um rechtliche Interessen durchzusetzen. Entweder ist die Deckung nicht oder auf den Rahmen einer vereinbarten Summe begrenzt (250.000 € für gewöhnlich), wenn es um üblicherweise zwei Instanzen der folgenden Rechnungsposten gehen könnte: Zuerst sind dies die Anwaltsgebühren, die bei der freien Wahl eines Rechtsanwaltes entstehen. Dann geht es um Sachverständigenhonorare bzw. Zeugengelder sowie um Gerichtskosten. Letzten Endes erstattet ein Versicherer auch Kosten, die für den Gegner entstehen, jedoch die dann dem Versicherungsnehmer angelastet werden. Ebenfalls die Zahlung von Strafkautionen (meistens in einem Rahmen bis zu 50.000 €) wird übernommen – nicht jedoch Bußgelder und Geldstrafen.

Meistens haben Rechtsversicherungsschutzverträge eine Eigenbeteiligung des Versicherungsnehmers für Schadensfälle zum Gegenstand. Typische Summen, die ein Versicherter hier selbst übernehmen muss, sind etwa 150 € oder 250 €. Manche Versicherungsverträge bringen mit einem erhöhten Versicherungsbeitrag auch das Vermeiden der Selbstbeteiligung in Verbindung.

Eine Rechtschutzversicherung, die in Deutschland abgeschlossen wird, sichert den Versicherungsnehmer in ganz Europa ab. Doch auch darüber hinaus: Die Anrainerstaaten am Mittelmeer sind eingeschlossen (Marokko, Algerien etc.) – ebenso wie die kanarischen Inseln, Madeira sowie die Azoren. Zuweilen kann aber auch weltweite Absicherung vereinbart werden: Wenn es nämlich um halb- bis ganzjährige Auslandsaufenthalte geht, können Kosten gedeckt werden, die das dreifache Honorar eines deutschen Rechtsanwalts ausmachen (hier kann mit 30.000 € ein übliches Rahmenbeispiel genannt werden).

Bei Vorwürfen, die außerhalb des Verkehrsrechts gelagert sind, können nur die Kosten gedeckt werden, die sich auf Taten beziehen, die auch bei fahrlässigem Vorgehen eine Strafe nach sich ziehen können (dies können sein: Tatbestände im Rahmen des Betäubungsmittelgesetzes wie auch des Waffengesetzes). Verbrechen oder Vorsatz werden nicht im Rahmen einer Rechtsschutzversicherung berücksichtigt (dies können sein: Nötigung, Totschlag, Mord, Diebstahl, Beleidigung sowie vorsätzliche Körperverletzung).

Was ist Spezial-Straf-Rechtsschutz?
Um sich vor dem Bedarf abzusichern
(a) nur spezialisierte Rechtsanwälte zu beauftragen,
(b) doch noch "Vorsatz" mit hineinzunehmen sowie auch
(c) Gutachter bereits von der Verteidigung bezahlen zu lassen, kann ein Versicherungsnehmer dieses "Spezial-"Element mit in einem Vertrag mit einschließen. Doch noch andere Elemente gibt es, wie z. B. den "Ordnungswidrigkeiten- bzw. Bußgeldschutzbrief". Hier sieht es der Versicherer als Schadensfall, wenn der Versicherungsnehmer für die Übertretung der Gurtpflicht, des Rotlichtes, der Geschwindigkeit oder für den Tatbestand der Lärmbelästigung belangt wird – nicht jedoch für das Übertreten von Park- und Halteverboten. Der Rechtsschutz kann auch bei familieninternen Angelegenheiten greifen, wie z. B. Erbangelegenheiten, Scheidung oder auch die Beratung, die im Zusammenhang mit anderen Veränderungen innerhalb der Familie auf den Rechtsstatus einer Person Auswirkungen hat.

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